Eine Tasche für die Uni trägst du an fünf Tagen die Woche, oft acht Stunden am Stück. Hier stehen die vier Dinge, auf die es dabei ankommt, und die Maße, nach denen du vor dem Kauf fragen solltest.
Die kurze Antwort
Eine Umhängetasche ist im Uni-Alltag dann die richtige Wahl, wenn du oft ein- und aussteigst und schnell an deine Sachen kommen musst. Du erreichst im Sitzen alles, ohne die Tasche abzunehmen, und zwischen zwei Seminaren kommst du an dein Notebook, ohne dich auszuziehen. Worauf du achten solltest: Henkellänge, Leergewicht, Verschluss und Innenaufteilung. In dieser Reihenfolge.
Wie viel wiegt ein Uni-Tag?
Mehr als man denkt, und deshalb zählt jedes Gramm, das die Tasche selbst mitbringt. Ein 13-Zoll-Notebook wiegt rund 1,2 bis 1,4 kg, ein Netzteil 0,3 kg, eine gefüllte Trinkflasche 0,6 kg, ein Buch 0,4 kg. Das sind schon rund 2,5 Kilogramm, bevor Block, Etui und Kleinkram dazukommen. Maye wiegt leer 0,5 kg. Wenn du zwei Taschen vergleichst, vergleich zuerst diese Zahl, sie steht leider selten dabei.
Passt ein Laptop in eine Umhängetasche?
In Maye passt ein Notebook bis etwa 13 Zoll. Ein Tipp dazu, den wir jeder Käuferin geben: nimm eine dünne Neoprenhülle mit. Maye hat zwei Hauptfächer ohne Polsterung, und eine Hülle für ein paar Euro wiegt fast nichts und ist der Unterschied zwischen einem Kratzer und keinem Kratzer. Das gilt für jede Stofftasche, nicht nur für unsere.
Passt ein A4-Ordner hinein?
Das ist die Frage, die vor dem Kauf zu selten gestellt wird. Bei Maye sind es 38 cm Breite und 28 cm Höhe ohne Henkel. A4 quer passt hinein, A4 hochkant steht knapp zwei Zentimeter über. Lose Blätter, Blöcke und Hefter sind also kein Problem, ein voller Aktenordner ist es. Wenn dein Studiengang mit dicken Ordnern arbeitet, miss vorher nach, egal bei welcher Marke.
Was macht eine Tasche uni-tauglich?
Vier Dinge, in dieser Reihenfolge. Erstens ein Henkel, der über die Schulter geht, auch über einen Wintermantel. Bei Maye sind das 66 cm im Bogen gemessen. Zweitens ein geringes Leergewicht, weil es sich zu allem addiert, was du hineinlegst. Drittens ein Verschluss, den du mit einer Hand im Gehen aufbekommst. Und viertens eine Innenaufteilung, die grob genug ist: zwei Hauptfächer und ein verschließbares Reißverschlussfach reichen, zwölf kleine Taschen machen das Suchen schlimmer, nicht besser.
Hält Canvas einen Uni-Alltag aus?
Ja. Baumwoll-Canvas ist ein dicht gewebter Stoff, ursprünglich für Segel und Arbeitskleidung gemacht, und verträgt volles Beladen, Abstellen und tägliches Tragen. Flecken behandelst du punktuell mit einem feuchten Tuch und milder Seife. In die Waschmaschine gehört eine geformte Canvas-Tasche nicht, sie verliert dabei ihre Struktur.
Wann lohnt sich der Kauf?
Wenn du eine Tasche suchst, die dich durch mehrere Semester trägt, lohnt es sich, einmal genau hinzusehen: Henkellänge nachlesen, Leergewicht vergleichen, Innenmaße gegen deinen Laptop halten. Diese drei Angaben beantworten die meisten Fragen, die sonst erst nach dem Auspacken auftauchen.
Und was ist Maye
Eine Schultertasche aus 100 % Baumwoll-Canvas, 0,5 kg leer, 38 cm breit, 15 cm tief, 28 cm hoch ohne Henkel. Henkel 66 cm im Bogen, geht über die Schulter und über den Mantel. Innen zwei Hauptfächer und ein verschließbares Reißverschlussfach, Platz für ein Notebook bis etwa 13 Zoll, ohne Polsterfach. Magnetverschluss, den du im Gehen mit einer Hand aufbekommst. Drei Farben, 75,00 Euro als Endpreis, Versand innerhalb Deutschlands kostenfrei.
Sie ist nicht als Unitasche entworfen worden, sondern als Tasche für Tage, an denen viel hineinmuss und viel dazwischenkommt. Ein Semestertag ist genau so ein Tag.